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Wirtschaftliche Entwicklung

Arbeitsplätze gibt es in der heutigen Zeit in den Dörfern weit weniger als noch vor einigen Jahrzehnten. So ist die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe, die früher ganz klar den Schwerpunkt der Beschäftigung bildeten auf einen Bruchteil zusammengeschrumpft. Aber auch bei den Handels- und Handwerksbetrieben war der Strukturwandel schon stark zu spüren.

 

So sind in beiden Dörfern die Gemischtwarenläden schon vor langer Zeit von der Bildfläche verschwunden, der Tischler und der Bäcker hatten keinen Nachfolger, die Molkerei wurde längst aufgegeben. Auch die Poststelle Albringhausen ist seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts nicht mehr vor Ort. Zuletzt hat dann vor einigen Jahren auch das Gasthaus Wendt-Küfe aus Altersgründen seine Tür für die Öffentlichkeit abgeschlossen.

 

Aber es entstanden auch neue Betriebe, die wir kurz vorstellen möchten:

 

DVZ-Production

Heidelädchen

Reiterhof

Molkerei

Filzfee-Atelier

Mosterei Eckhoff

Baumbüro

Energie

Landwirtschaft

DVZ Production / DVZ Group

Begonnen hatte 1935 Wilhelm Heitböhn mit einer Schmiede und Hufbeschlag. Später kam eine Tankstelle und Landmaschinenschlosserei dazu. Bis 1999 hatte Heinrich Heitböhn diesen Betrieb geleitet der dann mit seinem Sohn Uwe eine Spezialisierung auf Metallbau und Industriemontagen, sowie Tore und Türen vornahm. In 2003 war dann die erste Halle mit Bürotrakt für das gestiegene Auftragsvolumen an der Reihe.

 

2008 ging die Firma H. Heitböhn & Sohn GbR in die DVZ-Production GmbH über. Geschäftsführer Uwe Heitböhn, Gesellschafter Denis van Zuiten und Uwe Heitböhn. Die DVZ GmbH hat z.Zt. 25 Mitarbeiter und ist ein Unternehmen, das sich auf Maschinen- und Anlagenbau spezialisiert hat. Als geprüfter Schweißfachbetrieb in WIGIMICIMAC - Verfahren werden alle gängigen Stahlsorten, Aluminium und Edelstahl verarbeitet. Als Produktpalette werden Kläranlagen, Endölungsanlagen, Fettabscheider, Wasseraufbereitungsanlagen für Schiffe, Mega-Jachten und Ölplattformen erstellt, die weltweit zum Einsatz kommen. Für das Geschäft vor Ort werden weiterhin Tore, Türen, Fenster sowie Zaunanlagen als weitere Dienstleistungen angeboten. Zwei weitere Produktionshallen sind erstellt worden um den Betrieb zukunftsfähig aufzustellen.

 

 

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Heidelädchen

Ein Nebengebäude der Hofstelle Beckefeld in der Albringhauser Heide beherbergt das sogenannte Heidelädchen.

 

Eröffnet wurde es am 25. April 1998. Der Name „Heidelädchen“ endstand daraus, dass sich unser Dorfbereich „Heide“ nennt. Wir verkaufen Backwaren im Auftrag der Bäckerei Manfred Meyer, Bassum, Kirchstraße 7.

 

Geöffnet ist an drei Tagen in der Woche jeweils vormittags von 6.30 bis 10.00 Uhr bzw. von 6.30 bis 11.00 Uhr.

 

Im Sortiment haben wir auch Honig aus der dorfeigenen Imkerei und einige andere Sachen des täglichen Bedarfs.

 

Nebenher vermieten wir auch bei wachsendem Bedarf Pensionszimmer an Reisende und Urlauber.

 

www.gaestezimmer-beckefeldt.de

 

Reiterhof Albringhausen

Wolfgang Zell und seine Partnerin betreiben gleich neben dem Feuerwehrhaus den Reiterhof Albringhausen und beschreiben sich selbst wie folgt:

 

Wir sind Freizeitreiter aller Altersklassen, die ihre Pferde nicht als Sportgeräte sondern als Partner sehen. Wir sind gerne in der Natur unterwegs; bei Wind und Wetter, natürlich auch bei Sonnenschein! Wir wollen in kleinen Gruppen, abseits vom Alltagsstress, mit netten Leuten und unseren Pferden die Natur geniessen. Wir bieten für (fast) jeden Reiter das passende Pferd. "Sanfte Riesen" und gutmütige Kleinpferde, Kalt-, Warm- oder Vollblut bis hin zum "Shetty". Nach einem Ausritt in wunderschönem, abwechslungsreichem Gelände lassen wir den Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen. Zum Beispiel mit einem rustikalen Abendbrot am Lagerfeuer, Grillabend, und netten Gesprächen. Für alle, die an den Ausflügen nicht im Sattel teilnehmen wollen, bieten wir die Möglichkeit, uns mit der Kutsche zu begleiten.

 

 

Auf unserem Hof haben wir die Möglichkeit sechs Gäste in Zimmern unterzubringen. Es gibt zwei Zimmer, ein kleines 2-Bettzimmer mit Etagenbett und ein 4-Bettzimmer mit Etagenbett und Doppelbett. Des Weiteren besteht die Möglichkeit im Heu zu übernachten. Den Gästen steht ein separates WC bzw. Duschbad zur Verfügung. Ein Aufenthaltsraum, sowie Möglichkeiten zur Säuberung Trocknung und Lagerung von Gepäck stehen den Gästen zur Verfügung. Das Frühstück kann in der gemeinsamen Küche oder im Aufenthaltsraum eingenommen werden. Mitgebrachte Pferde können individuell und abhängig von der Jahreszeit in der Box stehen oder Weidegang bzw. Auslauf irr Paddock bekommen. Fütterung nach Absprache.

 

Wir können 6 Ferienkinder ab 7 Jahren aufnehmen. Die Unterbringung erfolgt in 2 Zimmern wie unter "Wanderreiter' beschrieben. Die Kinder nehmen Ihre Mahlzeiten mit unserer Familie zusammen ein. Es werden täglich Ausritte ins "Gelände' unternommen, aber auch Unterricht im Reitviereck abgehalten Pferde-, Sattelpflege und Hilfe bei der Stallarbeit stehen weiter auf dem Programm. Abhängig vom Wetter werden Ausflüge zum Schwimmen, zum Tierpark Bassum oder falls sich entsprechende Termine anbieten reiterliche Veranstaltungen besucht. Auf dem Hof steht den Kindern in der Freizeit eine Voltigiertonne zur Verfügung. Hund Katzen und Geflügel geben weiterhin Möglichkeit sich zu beschäftigen.

 

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Ehemalige Molkerei

Die ehemalige Molkerei wurde jahrzehntelang als Wohnhaus genutzt, vor einigen Jahren jedoch haben die jetzigen Eigentümer einen kleinen Floristikbetrieb dort entstehen lassen.

 

So macht Gaby Adams dort seiner einiger Zeit hervorragende Blumen- und Adventsgestecke, Kränze und andere schöne Sachen wie Saal- und Festdekorationen. Kurz vor Weihnachten kann man dort auch seinen Weihnachtsbaum direkt vor Ort kaufen.

 

Filzfee-Atelier

Im Oberdorf von Albringhausen findet man das Filzfee-Atelier.

 

„Ich habe das Filzen als alte Kulturtechnik zur Wollverarbeitung vor einigen Jahren für mich entdeckt. Bei der Arbeit mit weicher Schafwolle und heißem Seifenwasser kann ich wunderbar entspannen, kreativ gestalten und den A Sehr gerne teile ich mit Ihnen meine Begeisterung, meine erworbenen Fähig- und Fertigkeiten.

 

Ihre Nina Ottens-Blania“

 

 

Mosterei Eckhoff

Und aus der ehemaligen Bäckerei Scholz in Albringhausen ist, ebenfalls nach einer längeren Phase reiner Wohnnutzung, eine Fruchtsaftmosterei entstanden. Das Ehepaar Eckhoff lässt dort an ihrem Hobby Mosterei auch Andere teilhaben und macht aus von den Kunden selbst angelieferten Obstmengen deren eigenen Fruchtsaft.

 

Die Mosterei Eckhoff öffnete ihre Türen zum ersten Mal 2008. Sie entstand in der hauseigenen Garage und wirkte im Gründungsjahr Jahr eher uneinladend, die Garage war unrenoviert und die Ausstattung der Mosterei beschränkte sich auf das Notwendigste. Reena Eckhoff wurde die Inhaberin und da die Kundschaft doch unerwartet zahlreich erschien, half der Ehemann Olaf Eckhoff von nun an mit. Auch die Kinder des Hauses helfen nach der Schule oder dem Kindergarten mehr oder weniger effektiv mit, wenn es auch fraglich ist, ob die mittlerweile vierjährige Tochter arbeiterleichtern tätig ist, so macht es viel Spaß ihr bei dem Eifer die Flaschen zu tragen zuzusehen und den Kunden sei für ihre Geduld gedankt. Im darauffolgenden Jahr wurde die Garage zur ernsthaften Mosterei umgebaut. Ein angrenzender Raum wurde zum Abfüllraum des Apfelsaftes und in der Garage vor der Abfüllung der Äpfel zu Saft verarbeitet. Im Laufe der Jahre verbesserten sich die Gerätschaften weiterhin und mittlerweile wird je nach Nachfrage an bis zu drei Tagen die Woche von Ende August bis Anfang November der Saft hergestellt.

 

 

In dieser Mosterei können die Kunden ihr eigenes Obst verarbeiten lassen, Mithilfe ist dabei ausdrücklich erwünscht. Es kann Apfel, Birne, Quitte, Rote Bete und Karotte verarbeitet werden. Der Saft wird in einem Durchlauferhitzer schnell auf ca. 75 Grad erhitzt und ist damit mindesten ein Jahr haltbar, es werden dem Saft keinerlei Zusätze hinzugefügt. Es besteht immer die Möglichkeit, dass sich Gruppen wie Schulklassen oder Kindergärten die Saftherstellung ansehen, dieses wird auch jedes Jahr angenommen.

 

Die Kundschaft der Mosterei wurde von Jahr zu Jahr mehr, gerade durch Mundpropaganda schien sich die Qualität des Saftes herum zu sprechen. Wer sein Obst verarbeiten lassen möchte, spricht einen Termin ab und kann dann gleich an dem Tag seinen Saft wieder mitnehmen. Abgefüllt wird der Saft in eigene Flaschen oder in Liter-Flaschen die in der Mosterei zu erwerben sind. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich den Saft in 5-Literbeutel abfüllen zu lassen. Dieser ist dann in einem Umkarton gut zu lagern und hat den Vorteil, dass der Saft nach Anbruch bis zu drei Monaten haltbar ist.

 

 

Baumbüro Bassum - Bea Linnert

Alles was mit Bäumen zu tun hat macht Bea Linnert in Albringhausen mit dem Baumbüro:

 

Baumgutachten

 

- Baumkontrolle und -kataster

- Baubegleitung

- Seminare und Vorträge

- Baumhäuser

- Bodenbelüftung

- Obstbäume

 

 

Energiegewinnung

Von weitem sichtbar ist jedoch der Windpark Albringhausen, der sich über die Gemarkungen Albringhausen, Schorlingborstel und Hallstedt erstreckt. Im Jahr 2001 sind für damalige Verhältnisse mächtige 13 Windenergieanlagen im „Oberwald“ entstanden, jedes mit einer Leistung von 1,5 MW. Bei Investitionskosten von 25 Millionen Euro sind auch viele Ortsansässige mit einer Beteiligung an den Gesellschaften dabei.

 

 

 

 

In den folgenden Jahren haben sich auch vielfach Gebäudeeigentümer zu einer Investition in Photovoltaikanlagen entschlossen. So sind viele der größeren Dächer in den beiden Dörfern mit PV-Modulen bedeckt und erzeugen je nach Sonnenintensität ein Vielfaches des Strombedarfs beider Dörfer. Dies brachte Schorlingborstel sogar einen Platz unter den TOP-100 in der Solar-Bundesliga.

 

 

 

 

Und auch eine dritte Säule der Energieerzeugung soll nicht unerwähnt bleiben. So hat ein Landwirt vor Jahren eine standortgerechte Biogasanlage neben seiner Hofstelle errichtet und macht aus dem bei der Vergärung von Grünpflanzen entstehenden Gas Strom zur Einspeisung in das Leitungsnetz. Die dabei entstehende Wärme wird dann zur Beheizung mehrerer Haushalte eingesetzt. Zusätzlich wird noch eine Holztrockenanlage mit der Abwärme betrieben. Das so heizfertige Holz kann man dann beim „Brennholzpartner“ erwerben.

 

 

Landwirtschaft

Wie eingangs erläutert, ist aber immer noch die Landwirtschaft das prägende Element in den Dörfern Albringhausen und Schorlingborstel. Hier ist, wie in anderen Dörfern auch, eine Spezialisierung in den Produktionsverfahren immer weiter fortgesetzt worden. So haben auch die Betriebe hier nicht mehr Schweine, Kühe, Bullen und Hühner im Komplettangebot. Es sind aber nach wie vor Familienbetriebe mit Aussicht auf Fortführung.

 

 

Schorlingborstel ist eigentlich ganz der Milchviehhaltung verfallen. Die drei mittelgroßen Betriebe haben eine Nachfolgegeneration und sind dabei oder haben gerade in diesen Betriebszweig investiert. Im Ergebnis gibt es daher doppelt so viele Kühe wie Einwohner in Schorlingborstel. Auch ein Sauenhalter hat vor kurzem nochmal eine Erweiterung seiner Ställe abgeschlossen und hofft jetzt auf gute Ferkelpreise.

 

 

In Albringhausen ist eher Schweinemast und Ackerbau vorherrschend, aber auch Kühe sind noch bei einigen Betrieben im Stall und auf der Weide. Albringhausen hat aber auch mehrere Pferdehalter auf seinem Gebiet, teils als Erwerbsgrundlage, teils als Hobby. Das Pflügen mit den Kaltblütern von Wolfgang Zell in Albringhausen ist wohl keines von beiden, sondern seine persönliche Leidenschaft. Insgesamt bietet die Landwirtschaft hier noch 7 Familien die Lebensgrundlage.

 

 

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Heimatverein

Unser Albringhausen-Schorlingborstel und Umzu e.V.

Jürgen Laschinski

- 1. Vorsitzender -

Tel: +49 (0) 4241 3541

juergen.laschinski@t-online.de

Albringhausen 19

27211 Bassum

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